Andere
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit unseren weiteren Produkten und Lösungen für Wohngebäude und Residenzen vertraut zu machen. Wir widmen uns mit Vorliebe außergewöhnlichen und anspruchsvollen Projekten – das ist unsere Leidenschaft.

Fassaden
Fassadenkonstruktionen sind eine Lösung, die die Wohnarchitektur auf ein völlig neues Niveau hebt, indem sie die Grenzen zwischen Innenraum und Umgebung verschwimmen lassen. Dank fortschrittlicher Statik ermöglichen diese Systeme die Realisierung großflächiger Glaswände, während sie gleichzeitig eine Leichtigkeit und Schlankheit der Linien bewahren, die mit traditionellen Fenstersystemen nicht erreichbar wäre.
Der Hauptvorteil von Fassaden gegenüber Standardfenstern liegt in ihrer Konstruktion als Pfosten-Riegel-System. Dies ermöglicht:
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Extreme Verglasungen: Die Montage von Glasscheiben mit enormer Fläche und einem Gewicht von bis zu mehreren hundert Kilogramm – und das bei sehr schmalen Profilen (oft mit einer Ansichtsbreite von nur 50 mm).
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Maximale Lichtausbeute: Durch die minimale Rahmenfläche wird die Fassade fast vollständig transparent. Dies ist von entscheidender Bedeutung bei modernen Projekten wie dem „Modern Barn“-Stil oder luxuriösen Villen.

Für Investoren, die absoluten Minimalismus suchen, bieten Fassadensysteme Varianten an, bei denen die Montagetechnik nahezu unsichtbar wird:
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Strukturverglasung (Structural Glazing): Die exklusivste Variante, bei der von außen keine Pressleisten sichtbar sind. Die Glasscheiben werden mit speziellen Konstruktionsklebstoffen befestigt. Das einzige sichtbare Element ist eine schmale Silikonfuge zwischen den Scheiben. Dadurch entsteht der Effekt einer durchgehenden, spiegelnden Glasfläche.
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Semi-Strukturfassade: Eine Zwischenlösung, bei der die Deckleisten nur in eine Richtung (z. B. nur vertikal oder nur horizontal) sichtbar sind. Dies ermöglicht es, die Linienführung des Gebäudes zu betonen, während die übrigen Kanten glatt und bündig bleiben.
Im Gegensatz zur traditionellen Fassade, bei der alle Verbindungen durch Abdeckprofile verdeckt sind, können Form und Größe dieser Leisten individuell gewählt werden.


Oberlichter
Moderne Oberlichter sind nicht nur feststehende Verglasungen, sondern aktive Elemente des Gebäudemanagementsystems (GMS):
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Lüftungsklappen: Oberlichter können mit integrierten Klappen ausgestattet werden, die manuell oder über elektrische Stellmotoren (Antriebe) gesteuert werden. Sie ermöglichen eine effektive Querlüftung der Räume und das Abführen warmer Luft, die sich natürlicherweise unter der Decke ansammelt.
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Wetterautomatik: Die Öffnungssysteme können mit Regen- und Windsensoren gekoppelt werden. Diese schließen die Klappen bei schlechter Witterung automatisch, um den Innenraum vor Wassereintritt zu schützen.
Darüber hinaus können Oberlichter aufgrund des oft erschwerten Zugangs zur Dachfläche mit Glasscheiben mit selbstreinigender Beschichtung ausgestattet werden.
Aufgrund der Montage in der Dachfläche sind Oberlichter einer starken Sonneneinstrahlung sowie Belastungen durch Schneelasten ausgesetzt. Bei der Planung eines Oberlichts ist die Erstellung präziser Festigkeits-, Thermo- und Statikberechnungen entscheidend. Unsere Oberlichter statten wir aus mit:
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Stellmotoren oder elektrische Schiebemechanismen: Diese können automatisch oder per Knopfdruck durch den Nutzer gesteuert werden. Sie ermöglichen eine hocheffiziente Belüftung oder dienen zur Rauchableitung (RWA) des Gebäudes.
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Verschattungssysteme: Innenliegende Jalousien oder außenliegende Markisen ermöglichen eine stufenlose Regulierung des Lichteinfalls und verhindern ein übermäßiges Aufheizen der Räume im Sommer.
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Wärmeschutzverglasung: Der Einsatz fortschrittlicher Isolierglaspakete mit Low-E-Beschichtungen (niedrigem Emissionsgrad) stellt sicher, dass das Oberlicht keine Schwachstelle in der Wärmebilanz des Gebäudes darstellt und im Winter die Wärme im Inneren hält.


Wintergärten
Zeitgenössische Wintergärten sind nicht mehr auf einfache, rechteckige Grundrisse beschränkt. Moderne Aluminiumsysteme ermöglichen die Gestaltung nahezu jeder beliebigen Form:
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Individuelle Geometrie: Von klassischen Pultdachkonstruktionen über Walmdächer (Mehrfach-Dachneigungen) bis hin zu komplexen Baukörpern mit Rücksprüngen, Winkeln und Erkern. Jedes Projekt wird individuell an die bestehende Architektur des Gebäudes angepasst.
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Komplexe Ingenieursleistung: Aufgrund der großflächigen Verglasungen und der Notwendigkeit, Schnee- und Windlasten sicher abzutragen, handelt es sich um technisch hochanspruchsvolle Konstruktionen. Sie erfordern präzise Statikberechnungen, weshalb die Realisierung ausschließlich durch spezialisierte Montageteams erfolgen sollte.
Ein Wintergarten ist eine „lebendige“ Konstruktion, die hinsichtlich ihrer Funktionalität frei konfiguriert werden kann:
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Integrierbare Komponenten: In die vertikalen Wände des Wintergartens lassen sich beliebige Elemente der Fenstertischlerei integrieren: von klassischen Dreh-Kipp-Fenstern über Hebe-Schiebe-Türen (HST) bis hin zu Faltsystemen, die es ermöglichen, den Wintergarten im Sommer vollständig zum Garten hin zu öffnen.
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Dachlüftung: Um eine angemessene Luftzirkulation zu gewährleisten, werden in den Dachflächen Lüftungsklappen oder automatisch gesteuerte Oberlichter installiert.
Der Schlüssel zur komfortablen Nutzung eines Wintergartens liegt darin, ein Überhitzen des Innenraums im Sommer sowie ein übermäßiges Auskühlen im Winter zu verhindern:
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Selektivverglasung: Der Einsatz von Glas mit intelligenten Beschichtungen ermöglicht es, die Sonnenstrahlung zu „filtern“. Selektive Gläser begrenzen den Wärmeeintrag in den Innenraum, während sie gleichzeitig eine hohe Transparenz und Lichtausbeute beibehalten.
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Außenliegender Sonnenschutz: Häufig wird der Einsatz professioneller Wintergartenmarkisen oder Raffstores (Außenjalousien) empfohlen. Diese reflektieren die Sonnenstrahlen, bevor sie die Glasscheibe erreichen, was die effektivste Methode gegen den Treibhauseffekt darstellt.
Zudem kann das Dach des Wintergartens mit selbstreinigendem Glas ausgestattet werden, um die Wartung zu erleichtern und den Nutzungskomfort zu erhöhen.


Balustraden
Eine klassische Kombination aus tragender Metallkonstruktion und Füllung, die enorme Personalisierungsmöglichkeiten bietet und den Rhythmus der Fassade betont:
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Vielfalt an Füllungen: Neben transparentem Glas können auch matte Scheiben, Verbundwerkstoffe oder Metallpaneele (z. B. perforiert oder lasergeschnitten) verwendet werden.
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Materialbeständigkeit: Die Metallelemente können in jedem Farbton der RAL-Palette pulverbeschichtet oder in einer individuell vereinbarten Weise veredelt werden. Dies ermöglicht eine perfekte Abstimmung des Geländers auf die Farbe der Fenstertischlerei sowie auf das gesamte Farbschema des Gebäudes.
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Ganzmetallkonstruktionen: Eine Option für Projekte mit industriellem oder klassischem Charakter, bei denen das Geländer aus vertikalen Stäben (Füllstäben) oder horizontalen Gurtprofilen (Riegeln) besteht.
Das Ganzglasgeländer ist eine Lösung für Projekte, bei denen eine uneingeschränkte Aussicht und die visuelle Leichtigkeit der Fassade im Vordergrund stehen.
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Selbstragende Konstruktion: Das Glas wird linear in Boden-Systemprofilen (Schienen) oder punktuell mittels Punkthaltern (Rotulen) befestigt. Dies macht vertikale Pfosten überflüssig, sodass das Geländer das Erscheinungsbild der Fassade nicht beeinträchtigt und zu einer transparenten Barriere wird.
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Sicherheit (VSG/ESG-Glas): Hier kommt ausschließlich Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus einscheibigem Sicherheitsglas (ESG) zum Einsatz. Selbst im Falle eines Bruchs hält eine spezielle Folie die Scheibe als Einheit zusammen und verhindert so ein Durchfallen.
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„Rahmenloser“ Effekt: Es besteht die Möglichkeit, das Montageprofil vollständig im Bodenaufbau zu verbergen. Dadurch scheint die Glasscheibe direkt aus dem Boden der Terrasse oder des Balkons „herauszuwachsen“.


Pergolen
Das Herzstück jeder Pergola ist ihre Überdachung, die den Grad des Schutzes vor Sonne und Regen bestimmt:
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Lamellendach (Bioklimatisch): Verstellbare Aluminium-Lamellen, mit denen sich der Lichteinfall und die Luftzirkulation individuell regulieren lassen. Im vollständig geschlossenen Zustand bilden sie ein wasserdichtes Dach, das zuverlässig vor Regen schützt.
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Textile Systeme: Hergestellt aus strapazierfähigen technischen Geweben. Diese können fest installiert oder als aufrollbare/faltbare Varianten ausgeführt werden, was es ermöglicht, an schönen Abenden den Blick in den freien Himmel zu genießen.
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Glasdach: Sorgt für einen konstanten Tageslichteinfall bei gleichzeitigem vollem Schutz vor Niederschlägen. Um den Treibhauseffekt zu vermeiden, wird es häufig mit einer innen- oder außenliegenden Markise kombiniert.
Damit eine Pergola das ganze Jahr über genutzt werden kann, empfiehlt es sich, sie mit Seitenwänden auszustatten, die vor Wind und niedrigen Temperaturen schützen:
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Schiebeverglasungen: Rahmenlose Glassysteme, mit denen die Pergola geschlossen werden kann, ohne den Blick in den Garten einzuschränken. Sie fungieren als thermischer Puffer und schützen vor Kälte.
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Reflektsol: Aufrollbare Verschattungen aus Gewebe mit unterschiedlichen Öffnungsfaktoren (Webdichten). Sie blockieren effektiv Windböen sowie blendende Sonnenstrahlen, während sie gleichzeitig die Sicht nach draußen von innen ermöglichen.
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Textile Senkrechtmarkisen: Aufrollbare Vorhänge, die aus der Pergola einen „zusätzlichen Raum“ machen. Diese sind häufig elektrisch per Tastendruck oder Fernbedienung steuerbar – ähnlich wie bei klassischen Außenrollläden.


Jalousien und Rollläden
Raffstores (Außenjalousien) sind derzeit das am häufigsten gewählte System im gehobenen Wohnungsbau. Ihr Hauptvorteil liegt in der stufenlosen Regulierung des Lamellenwinkels.
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Energiemanagement: Sie können die Sonneneinstrahlung komplett abschirmen oder die Lamellen so positionieren, dass Reflexionslicht in den Innenraum fällt. Dies sorgt für eine natürliche Belichtung, ohne die Raumtemperatur zu erhöhen.
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Ästhetik: Die leichte Aluminiumkonstruktion verleiht der Fassade eine moderne Lamellenoptik, die hervorragend mit Pfosten-Riegel-Fassaden harmoniert.
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Thermodynamik: Die Luft kann zwischen dem Raffstore und der Verglasung frei zirkulieren, was die Entstehung eines Hitzestaus (Wärmepolsters) verhindert.
Außenliegende Screens revolutionieren den Sonnenschutz. Sie bestehen aus hochfesten Materialien und ermöglichen eine vollautomatisierte Steuerung.
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Effektiver Schutz: Dank ihrer spezifischen Gewebestruktur halten diese Rollos den Großteil der Sonnenstrahlung ab, während die Bewohner gleichzeitig die volle Kontrolle über den Lichteinfall und die Transparenz behalten.
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ZIP-System: Spezielle seitliche Führungsschienen integrieren das Gewebe lückenlos in den Rahmen. Dadurch fungiert das Rollo gleichzeitig als Insektenschutz und ist extrem widerstandsfähig gegen starke Windböen.
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Kompaktheit: Durch die geringen Kastenmaße ist das System äußerst diskret und lässt sich problemlos als Unterputz-Variante verstecken.
Manuell bedienbare Verschattungen gehören der Vergangenheit an. Im modernen Wohnungsbau ist die vollständige Integration in das Smart-Home-Ökosystem zum Standard geworden.
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Mobile Steuerung: Über Ihr Smartphone können Sie jede Verschattungseinheit von jedem Ort der Welt aus steuern.
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Wetterautomatik: Sonnen- und Windwächter reagieren auf aktuelle Bedingungen: Die Raffstores schließen sich automatisch bei intensiver Sonneneinstrahlung oder fahren bei Sturm nach oben, um den Mechanismus vor Beschädigungen zu schützen.
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Szenarien: Es besteht die Möglichkeit, Zeitpläne zu programmieren – zum Beispiel ein „Guten-Morgen-Szenario“, bei dem die Verschattungen zu einer festgelegten Uhrzeit hochfahren, um die ersten Sonnenstrahlen hereinzulassen.

